Firmung



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Diakon Eberhard Utz
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Firmung 2013 im Pfarreienverbund Rödermark

Die Firmung ist eines der sieben Sakramente unserer Kirche und gliedert nach Taufe und Kommunion vollständig in die Gemeinschaft der Christen ein. Der Begriff "Firmung" kommt von dem lateinischen Wort "confirmare". Er wird übersetzt mit "festmachen" und "bestätigen". Firmung bedeutet aber auch Stärkung, Stärkung auf dem Weg in das Leben.

 

Die Firmung ist wie alle anderen Sakramente auch eine Form der Kommunikation, der Begegnung zwischen Gott und dem Menschen. In und durch diese Zeichen begegnet Gott wirklich und unmittelbar uns Menschen. Kommunikation bedeutet miteinander in Kontakt stehen, über alles miteinander reden – nur so gelingen Beziehungen und Freundschaften. Als Christen dürfen wir fest daran glauben und darauf vertrauen, dass uns auf unserem Lebensweg ein ganz besonderer Freund immer und uneingeschränkt treu zur Seite steht. Es ist Jesus Christus, und in ihm Gott selbst. In Jesus Christus lässt Gott seinen Namen Wirklichkeit werden:

 

"JAHWE – Ich bin der, der für Dich da ist". Gott ist immer und überall für Dich – für jeden einzelnen von uns - da, wie ein treuer und guter Freund.

 

In der Taufe wurde diese Freundschaft für immer besiegelt. Damals haben sich unsere Eltern stellvertretend zu dieser Freundschaft bekannt. Am Aschermittwoch, den 13. Februar 2013 werden sich Jugendliche aus unseren beiden Gemeinden St. Gallus und St. Nazarius im Pfarreienverbund Rödermark auf den Weg machen, dieses Bekenntnis nun selbst auszusprechen und sich zu dieser Freundschaft mit Jesus Christus bekennen.

 

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit in den Einzelgruppen, dem Kennenlernen des Gemeindelebens, der Brotkorbaktion, dem gemeinsamen Wochenende in Zwingenberg uvam., werden die Jugendlichen nach ihrer Firmentscheidung am 22. Juni in St. Gallus, bzw. am 23. Juni in St. Nazarius das Sakrament der Firmung durch Generalvikar Giebelmann empfangen, der im Auftrag unseres Bischofs das Sakrament spenden wird.

 

Im Sakrament der Firmung sagt Gott den Jugendlichen, jedem ganz persönlich zu: "Ich gehe mit Dir! Ich bin da! Mit mir kannst du immer und überall rechnen! Für mich bist Du schlicht und ergreifend der Rede wert!"

 

Wir alle brauchen in unserem Leben den Glauben an gute Freunde und treue Wegbegleiter – diese Sehnsucht trägt jeder Mensch in sich. Gott will durch Jesus Christus für uns dieser treue Freund sein, der mit uns geht – ohne wenn und aber, denn die Sehnsucht Gottes ist der Mensch!

 

Wir wünschen den Firmbewerbern unserer beiden Gemeinden, dass sie IHN näherkennenlernen, mit anderen jungen Menschen entdecken, wo und wie sein Geist in unserem Leben wirkt und dass sie bei den vielen Veranstaltungen in der Vorbereitungszeit auf die Firmung wirklich Stärkung und Be-GEIST-erung für die Freundschaft mit Jesus Christus erfahren.

 

Bilder vom Tag in Mainz am Karmontag mit Besuch der Chrisammesse aller Firmbewerber des Pfarreienverbundes in Mainz am 25.3.13, sowie der gemeinsamen Brotkorbaktion vom 9.3.13 in Rödermark:

 


 

Gemeinsames Wochenende der Firmbewerber in Zwingenberg (3.5.2013 – 5.5.2013):

 

60 Firmbewerber aus unseren beiden Pfarreien St. Gallus und St. Nazarius verbrachten zusammen mit ihren Katecheten unter der Leitung von Herrn Diakon Eberhard Utz ein gemeinsames Wochenende in Zwingenberg.

 

Und was macht man so alles an einem Firmvorbereitungswochenende?
Am Freitag schwärmten bei tollem sonnigen Wetter alle aus, um den Glauben der Zwingenberger zu hinterfragen. In Kleingruppen interviewten die Jugendlichen die Leute zum Thema Glauben und Versöhnung. "Wie wichtig ist Ihnen der Glaube?" "Spielt Gott eine Rolle in Ihrem Leben"?" Das waren nur einige der Fragen aus den Interviews. Ganz nebenbei lernten sie dabei auch die wunderschöne Zwingenberger Altstadt kennen.

 

einer wahren Geschichte basiert - endete unser Programm des ersten Tages.
Schuld, Sünde und Versöhnung, damit setzten sich die Jugendlichen am Samstag Vormittag intensiv auseinander. Was ist Schuld, was ist Sünde, wie wichtig ist Versöhnung, was hat das Thema Schuld und Versöhnung überhaupt mit Gott zu tun, oder ist dies nur ein zwischenmenschlicher Bereich, wo Gott außen vor ist? Mit der Auseinandersetzung dieser und vieler anderer Fragen bereiteten sich die Firmbewerber auf das Sakrament der Versöhnung vor.

 

Zusammen mit Herrn Pfarrer Jung und Herrn Pfarrer Gaebler, die anschließend in das Sakrament der Versöhnung einführten besuchten uns am Nachmittag 3 weitere Priester unseres Bistums, die in vielen Stunden allen Jugendlichen, nach ihrer Gewissenserforschung das Sakrament der Versöhnung (Beichte) spendeten.

 

Symbolisch und als Zeichen des Neuanfangs wurden am Abend alle "Schuldscheine" in einem großen Feuer verbrannt.

 

Sakramente sind Zeichen der Nähe Gottes, er ist da und er geht unseren Lebensweg mit uns. Insofern ist es immer auch ein Grund zur Freude und zum Feiern, wenn man ein Sakrament empfängt und dadurch Gott als "Der Ich Bin Da" hautnah erfahren darf. Was liegt da näher, als dass wir diesen intensiven Tag mit einem Fest am Abend miteinander ausklingen ließen.

 

Am Sonntag Morgen besuchten wir gemeinsam den Gottesdienst in Zwingenberg. Die recht kleine Pfarrkirche wurde durch uns sehr gut gefüllt und wir sorgten, aufgrund unserer Gruppengrösse, doch für einige positive Gespräche nach dem Gottesdienst.

 

Insgesamt waren es 3 intensive Tage, bei denen natürlich auch die Freizeit, der Spass und das gegenseitige Kennenlernen nicht zu kurz kamen. Der Filmabend, die Party mit gemeinsamen Spielen oder so mancher Besuch in der Eisdiele im Ort waren eine willkommene Abwechslung für alle Teilnehmer.

 

Den Firmbewerbern und uns allen hat das Wochenende sehr gut gefallen, wir konnten spüren, wie wir in diesen 3 Tagen zu einer großen Gruppe unseres Pfarreienverbundes Rödermark zusammen gewachsen sind.



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